Presse

Glanz und Elend des Kurpfälzertums

10.03.2005 - Morgen Magazin - Jörg-Peter Klotz - de Lokalpatri(di)ot

Am 23. April stellt Christian "Chako" Habekost sein neues MundArtprogramm "de Lokalpatri(di)ot" im Capitol vor

Werkstattbesuch in Dannstadt-Schauernheim: Gut sechs Wochen vor der Premiere seines vierten Mundart-Programms "De Lokalpatri(di)ot" im Mannheimer Capitol lässt sich Christian Habekost von uns in die Karten schauen - beziehungsweise in den wohlgeordneten Stapel von Computer-Ausdrucken, in dem frische, aber auch bekannte Figuren über Glanz und Elend des Kurpfälzertums "osophieren".
Für "De Lokalpatri(di)ot" ist der Titel ähnlich wie bei seinen Vorgängern "De MundARTischt" (1996), "Dialektisch gsehe" (1999) und "rischdisch.falsch.gebabbelt" (2002) Programm: "Man bewegt sich dauernd zwischen Patriotismus und Idiotismus, wenn man sich ins Wechselbad von der ,Highmat', die einen ganz besoffen macht, weil sie so schön ist, und der nicht so positiv besetzten Heimat begibt. Also zwischen ,Wie geil ist das hier' und ,Oh Gott, das gibt's ja hier auch noch', bringt "Chako" das Thema seines vierten "Highmat"-Abends auf einen Nenner.

Grandiose Lachmuskel - Wellness der Güteklasse A

08.11.2003 - Odenwälder Zeitung - gie - Der Wellnässer

Mit dem "Wellnässer" bekam Mörlenbach den besten Christian Habekost seit jeher zu sehen

Da stand er auf der Bühne, Beifallstürme rauschten um seine Ohren. Und die hatte er sich wahrlich verdient. Kabarettist Christian Habekost hatte es geschafft, das Publikum im annähernd ausverkauften Mörlenbacher Bürgerhaus für sich zu gewinnen. Kein Wunder, denn was er zeigte, musste zwangsläufig jeden in Jubelstürme versetzen.
Dass er ein großer seiner Zunft ist, hat "Chako" bereits mit seinem Programm "Der Endsieg des Kaputtalismus" bewiesen, doch was er mit seinem neuesten Machwerk "Der Wellnässer" präsentierte, setzt seinem künstlerischen Schaffen vorläufig die Krone auf. "Der Wellnässer" ist der beste Habekost, den es je gab.

Dr. Chako verordnet heiß-kaltes Wechselbad der Gefühle

23.07.2003 - Schwetzinger Zeitung - Ralf Strauch - Der Wellnässer

Premiere in Festhalle: Kabarettist Christian Habekost zieht mit neuem Programm "Der Wellnässer" Tempo und Biss mächtig an.

Er war noch nie einer der langsamen Kabarettisten, noch nie einer der zahnlosen, weich gespülten Comedians. Christian Habekost verlangt stets von seinem Publikum, dass es auf der Hut ist, konzentriert seinen hintergründigen Wortspielereien folgt. Doch mit seinem neuen Programm "Der Wellnässer", das am Freitagabend in der Brühler Festhalle Premiere hatte, unternimmt er einen noch temporeicheren kabarettistischen Parforceritt, der dem Zuschauer und ihm kaum Zeit lässt, einmal durchzuschnaufen.
In einem Wahnsinnstempo galoppiert er querfeldein durch die Gesellschaft, schießt seine spitzen Pfeile ab und trifft dabei sogar immer noch zielsicher ins Schwarze. "Wir waren sicher, die erste Generation in der Menschheitsgeschichte zu sein, die niemals alt wird." Von diesem Gedanken verabschiedet sich sogar der körperlich und seelisch top durchgestylte Wellnässer recht schnell wieder, denn um auf jeder Welle mitschwimmen zu können, muss man eine Menge Ballast abwerfen.

Der Guerillero

23.06.2003 - Meier - - Der Wellnässer

Christian Habekost alias Chako

Dr. Christian Habekost alias Chako wurde vor 39 Jahren im Diakonissenkrankenhaus Mannheim-Neckarau in eine normale Familie hineingeboren. Als kleiner Junge sammelte er Fußballbildchen und ging zur Musikstunde. Später machte er ein gutes Abitur und sogar einen Doktor in Philologie.
Heute lebt er glücklich verheiratet in der Pfalz, die ihm eine Art Karibik-Insel in Deutschland ist und fährt einen Passat. Aus irgend einem Grund wurde er erst Calypso-Star in Trinidad und dann erfolgreicher Comedy-Kabarettist, der zwischen der Pfalz und TV-Groß-deutschland hin und her hadert. Gerade startet sein neues Programm, "Der Wellnässer". MEIER traf ihn zum Lunch.

Erfüllt vom Geist des Weines

06.02.2003 - Allgemeine Zeitung Mainz - wit - rischdisch.falsch.gebabbelt

Bleed, awer herzlich:
Dialekt-Artist Christian Habekost im "unterhaus"

Des hätt's frier nit gewe: Dass enn Kurpälzer ääfach so fir alle Pälzer redt! - Aber Christian Habekost tut's, und dafür kann ihm jeder dankbar sein, ob Wein-, Wald- oder Kurpfälzer oder gar Auswärtiger.
Wer bei „Mundart" an platte weinselige Altväterlichkeit denkt und bei „Comedy" an platte Modewitzchen, der wird bei der Mundartcomedy des Dr. Christian Habekost eines Besseren belehrt: Der aus Mannheim stammende, in der Vorderpfalz lebende KabarettHeimatkundler setzt dem notorisch belächelten Volksschlag zwischen Odenwald und Pfälzer Wald ein Kleinkunst-Monument: pointenreich und mit blitzender Ironie. Er weiß genau, wo er Schwächen aufzuspießen hat. Dabei geht er mit linguistischer Schärfe meist von der Sprache, von den speziellen dialektalen Erscheinungen aus: ein „Mundartist" im besten Sinne. Selten wurde im „unterhaus" durchgängig so viel gelacht!.