Presse

Das Universum im Schoppenglas

25.04.2005 - Mannheimer Morgen - Jörg-Peter Klotz - de Lokalpatri(di)ot

Christian Habekosts Premiere "Der Lokalpatri(di)ot"

"Rischdisch falsch babbeln" kann Christian Habekost. Das hat er jetzt drei Jahre lang mit seinem (fast) gleichnamigen Mundartprogramm bewiesen, also wurde es Zeit für einen neuen "Kur/Pfälzischen Highmat-Abend". Das belegt schon die Tatsache, wie groß die Nachfrage für "Chakos" neues Werk ist: Zwei Vorpremieren in Brühl und die Uraufführung im Mannheimer Capitol sind seit Wochen ausverkauft, für viele der folgenden Auftritte in der Region gibt es kaum noch Karten..

Macht er die Gosch uff, kummt automatisch Kultur raus

21.04.2005 - Schwetzinger Zeitung - Heinz Claßen - de Lokalpatri(di)ot

Christian "Chako" Habekost mit der Premiere seines Programms "De Lokalpatri(di)ot"

Ein armes, unterdrücktes Völckchen sind die Kurpfälzer: "Mir hawwe nix, mir drinke nur als emol." Und dies versucht er, einem Außergewöhnlichen aus Hochdeutschland zu erklären, dem das Erkennen eines Pfälzers einen Schimmer von Mitleid über die Netzhaut huschen lässt. Da nützen auch keine "Eingeborenen", wie Carl Benz und Ernst Bloch, auch "Chako"-Freund Xavier Naidoo, der bei der ersten Premiere in der vierten Reihe sitzt, kann bei einem Außergewöhnlichen das Mitleid nicht vertreiben. "Mir sin so annerscht, mir sin schon annerschter mit unserem schwartenden Magen und blutenden Würsten."

Glanz und Elend des Kurpfälzertums

10.03.2005 - Morgen Magazin - Jörg-Peter Klotz - de Lokalpatri(di)ot

Am 23. April stellt Christian "Chako" Habekost sein neues MundArtprogramm "de Lokalpatri(di)ot" im Capitol vor

Werkstattbesuch in Dannstadt-Schauernheim: Gut sechs Wochen vor der Premiere seines vierten Mundart-Programms "De Lokalpatri(di)ot" im Mannheimer Capitol lässt sich Christian Habekost von uns in die Karten schauen - beziehungsweise in den wohlgeordneten Stapel von Computer-Ausdrucken, in dem frische, aber auch bekannte Figuren über Glanz und Elend des Kurpfälzertums "osophieren".
Für "De Lokalpatri(di)ot" ist der Titel ähnlich wie bei seinen Vorgängern "De MundARTischt" (1996), "Dialektisch gsehe" (1999) und "rischdisch.falsch.gebabbelt" (2002) Programm: "Man bewegt sich dauernd zwischen Patriotismus und Idiotismus, wenn man sich ins Wechselbad von der ,Highmat', die einen ganz besoffen macht, weil sie so schön ist, und der nicht so positiv besetzten Heimat begibt. Also zwischen ,Wie geil ist das hier' und ,Oh Gott, das gibt's ja hier auch noch', bringt "Chako" das Thema seines vierten "Highmat"-Abends auf einen Nenner.

Grandiose Lachmuskel - Wellness der Güteklasse A

08.11.2003 - Odenwälder Zeitung - gie - Der Wellnässer

Mit dem "Wellnässer" bekam Mörlenbach den besten Christian Habekost seit jeher zu sehen

Da stand er auf der Bühne, Beifallstürme rauschten um seine Ohren. Und die hatte er sich wahrlich verdient. Kabarettist Christian Habekost hatte es geschafft, das Publikum im annähernd ausverkauften Mörlenbacher Bürgerhaus für sich zu gewinnen. Kein Wunder, denn was er zeigte, musste zwangsläufig jeden in Jubelstürme versetzen.
Dass er ein großer seiner Zunft ist, hat "Chako" bereits mit seinem Programm "Der Endsieg des Kaputtalismus" bewiesen, doch was er mit seinem neuesten Machwerk "Der Wellnässer" präsentierte, setzt seinem künstlerischen Schaffen vorläufig die Krone auf. "Der Wellnässer" ist der beste Habekost, den es je gab.

Dr. Chako verordnet heiß-kaltes Wechselbad der Gefühle

23.07.2003 - Schwetzinger Zeitung - Ralf Strauch - Der Wellnässer

Premiere in Festhalle: Kabarettist Christian Habekost zieht mit neuem Programm "Der Wellnässer" Tempo und Biss mächtig an.

Er war noch nie einer der langsamen Kabarettisten, noch nie einer der zahnlosen, weich gespülten Comedians. Christian Habekost verlangt stets von seinem Publikum, dass es auf der Hut ist, konzentriert seinen hintergründigen Wortspielereien folgt. Doch mit seinem neuen Programm "Der Wellnässer", das am Freitagabend in der Brühler Festhalle Premiere hatte, unternimmt er einen noch temporeicheren kabarettistischen Parforceritt, der dem Zuschauer und ihm kaum Zeit lässt, einmal durchzuschnaufen.
In einem Wahnsinnstempo galoppiert er querfeldein durch die Gesellschaft, schießt seine spitzen Pfeile ab und trifft dabei sogar immer noch zielsicher ins Schwarze. "Wir waren sicher, die erste Generation in der Menschheitsgeschichte zu sein, die niemals alt wird." Von diesem Gedanken verabschiedet sich sogar der körperlich und seelisch top durchgestylte Wellnässer recht schnell wieder, denn um auf jeder Welle mitschwimmen zu können, muss man eine Menge Ballast abwerfen.