Presse

Staunen über die verblüffende Kürze in der Kommunikation

08.01.2010 - Rhein-Neckar-Zeitung - Barbara Nolten-Casado - Beschd of

Christian „Chako“ Habekost zeigte, welches Potenzial im hiesigen Dialekt steckt – In der Stadthalle flossen die Lachtränen

Eberbach. Dass jemand seine „Muddersproch“ spricht, ist ja nichts Ungewöhnliches. Dass er diese liebt – auch nicht. Aber mit ihr zu spielen, zu jonglieren, sie lustvoll zu sezieren, kunstvoll durcheinanderzuwirbeln, um sie dann immer wieder auf dem Boden der Kurpfälzer Tatsachen fest zu verankern – dazu bedarf es schon eines Kenners und Könners wie Christian „Chako“ Habekost.

Am Dienstagabend ließ der gebürtige Mannheimer auf Einladung des Kulturlabors in der restlos ausgebuchten Stadthalle wieder einmal die Lachtränen fließen. Vereinzelte, von ratlosem Unverständnis gezeichnete Gesichter gab es allerdings auch: die von „Außergewärtigen“, die sich versehentlich in die zweistündige Ein-Mann-Show für „Lokalpatri(di)oten“ verirrt hatten, trotz des Programmtitels auf den in Eberbach allgegenwärtigen Plakaten: Stand „Beschd of MundArt“ drauf – war „Beschd of MundArt“ drin!

So suhlte sich der promovierte Sprachwissenschaftler, Kabarettist und Musik-Performer also genüsslich in den breitesten Urlauten des Badisch-Pfälzischen, der einzigen rechtsrheinischen Dialektgruppe des Pfälzischen. Und was mit einer hochdeutschen Belehrung über die sensibelste, feinfühligste Sprache des
Universums begann, wurde alsbald zum Kurpfälzer Lautkunstwerk schlechthin, geschaffen aus dem „Stoff, aus dem die Highmat ist“.

Ein Psychogramm der Pfälzer

20.11.2007 - Die Rheinpfalz - Christian Hanelt - Der Wellnässer

Christian „Chako“ Habekost bläst in Dahn zur „MundARTacke“

Dahn – ein kleiner Ort in der pfälzischen Provinz? Weit gefehlt. Man muss es nur richtig aussprechen. Denn was ist die pfälzische Provinz anderes als die deutsche Provence. Die Sprache macht‘s eben. Und damit kennt sich Christian „Chako“ Habekost als promovierter Sprachwissenschaftler aus. In seinem neuen Programm „MundARTacke“ verbindet er die Sprache mit der „Mentolität“ der Pfälzer zur „dialektischen Comedy“– und das sehr zur Freude der Besucher im Dahner Theater.

Vom Kruschd, vom Neger und vom Gri-Gri

30.10.2007 - Rhein-Neckar-Zeitung - Tim Kegel - Der Wellnässer

Sprachwissenschaftlich fundierte Mundartanarchie mit dem Comedian Christian „Chako“ Habekost

Sinsheim. Wer über ihn schreiben muss – fürwahr - der ist ein armes Würstchen. Denn was der Ludwigshafener Comedian Christian "Chako" Habekost veranstaltet, ist schier unbeschreiblich. Schon öfters weilte er in Sinsheim, jetzt seit längerer Zeit mal wieder. Brechend voll war die Stadthalle beim Auftritt des vielleicht letztverbliebenen Mundartmanns, der kein dumpfbackiger Dialektlallheimer ist. Wie der promovierte Sprachwissenschaftler der Kurpfalz, der „Wellness-Palatine" huldigt, sie kennt und studiert, zelebr- und seziert - ist einzigartig. Dazu Gesten, als sei der "Deifl" in ihn "noig`fahre" - "un widder naus."

Chakos "MundARTacke!" sitzt

15.10.2007 - Mannheimer Morgen - Jörg-Peter Klotz - de Lokalpatri(di)ot

KABARETT: Tosender Applaus bei der Premiere von Christian Habekosts neuem Programm im ausverkauften Capitol

Wenn ein "Lokalpatri(di)ot" eine "MundARTacke!" reitet, muss man sich warm anziehen: Denn da ersterer Christian Habekost ist und zweiteres sein neues Programm, ist die Luft bei der Premiere im ausverkauften Capitol von der ersten Sekunde an "eleggdrisch".

Denn Chako wuchert gleich zu Beginn mit einem seiner stärksten Pfunde: dem Dialekt-Rap. Und demonstriert damit durchschlagskräftig, dass sich Mundart im Allgemeinen und ganz besonders das Kurpfälzische keineswegs hinter spitzmündigem Hochdeutsch verstecken muss. "Du bist am Singe, während Du noch redscht", erinnert er seine Landsleute an die ungeheure Musikalität, die ihrem Singsang ganz natürlich innewohnt.

Sprachliches Feuerwerk der Extraklasse

12.10.2007 - Rhein-Neckar-Zeitung - Stefan Kern - MundARTacke!

Christian Chako Habekost brillierte in der Brühler Festhalle mit neuem Programm MundARTacke

Brühl. Das neue Programm "MundARTacke" von Christian "Chako" Habekost hat etwas Fulminantes. Von null auf mindestens 200 in bestem Kurpfälzisch und ohne einen einzigen Aussetzer bei dialektischen Zungenbrechern der außergewöhnlichen Klasse.

Es war die siebte Premiere, die Habekost in der für ihn heiligen Festhalle absolviert. Schon allein das führte bei dem euphorisierten Publikum zu tosendem Beifall. Keine Frage, die Brühler lieben ihren Chako - und das zu Recht.

Wo sonst bekommt man einen Inhalt serviert, der Begriffe wie Gott, Bioschnitzel, Kapitalismuskritik und das ewige Hin und Her zwischen Mann und Frau ohne Mühen in kürzester Zeit und, eigentlich erstaunlich, sinnvoll verknüpft.