Heddesheim: Gastspiel im Bürgerhaus seit Wochen ausverkauft / Neues Programm ein Totalangriff auf die Lachmuskeln
"Es kann nur einen geben!" Das war in den Kinos der Achtziger der Schotte Connor MacLeod, der "Highlander". Knapp ein Vierteljahrhundert später: Der Inhalt der Aussage hat sich nicht verändert, wohl aber der Protagonist. "Es kann nur einen geben!" - Dieses Attribut wird heute zu Recht Christian "Chako" Habekost zugeordnet, "de Monnemer", "de Kurpälzer", "de Allerärgschd".
Letzteres ist auch der Titel seines aktuellen Programms, mit dem er am vergangenen Freitag im Bürgerhaus den Heddesheimern mehr als zwei Stunden bescherte, die manche als die kürzesten dieses Jahres bezeichneten und allen noch lang in bester Erinnerung bleiben werden. Am Ende der Vorstellung bedankten sie sich stehend applaudierend bei Chako für diesen Abend.
Saal und Empore waren seit Wochen ausverkauft und Ursula Brechtel, Leiterin der veranstaltenden VHS, erzählte, dass die Warteliste über 100 weitere Namen umfasste. Wenn diejenigen, die keine Eintrittskarte mehr ergattern konnten, sich ebenfalls einer sehr speziellen Variante von Masochismus ergeben wollen, sollten sie dies unbedingt nachholen. Da fließen Tränen, da hält der Kater Einzug in die 17 am Lachen beteiligten Gesichtsmuskeln, da hat das Zwerchfell Schwierigkeiten, sich wieder zu entkrampfen, den grauen Zellen wird kein Moment der Erholung gegönnt - mit seinem "Allerärgschd" hat Habekost ein stilvolles Optimum geschaffen, das nahe an das Nonplusultra herankommt.