Presse

De Allerschtärgschd

16.01.2011 - Die Rheinpfalz - Andreas Gärtner - de {Aller}Ärgschd

Christian „Chako“ Habekost und die Liebe zur „Sprooch“ begeistern im Frankenthaler Congress-Forum

Treffer im Sekundentakt landete am Freitagabend im Frankenthaler Congress-Forum Comedian Christian „Chako“ Habekost mit seinem neuen Programm „De Allerärgschd“. Das, nach der Resonanz des Publikums zu urteilen, eher lauten müsste: „De Allerschtärgschd“.

Christian „Chako“ Habekost ist noch nicht mal richtig auf der Bühne im ausverkauften Congress-Forum, schon gibt‘s die erste Reaktion von einer jungen Dame, die den Mann scheinbar nur vom Hören kennt. „Boah, wie sieht‘n der aus!“ Nein, so stellt man sich nicht wirklich einen Mundart-Comedian vor: lange zurückgegeelte Haare, Armreif, drei Ringe an den Fingern und noch einen am Ohr, dunkler Anzug und als Krönung ein weißes Scheusal aus Lack, welches als Krawatte herhalten muss und dem Ganzen den Anstrich gibt, als hätte sich der Türsteher einer Nahkampfdisco zur Konfirmation seines Großcousins mal eben in Schale geworfen. Er sieht schon so aus wie der Titel seines neuen Programms verheißt, wie „De Allerärgschd“ eben.

Je mehr du dich dem Glück annäherst, desto bewusster lebst du in den Tag

04.12.2010 - Odenwälder Zeitung - Sandro Furlan - Interview

Im Gespräch: Der Kurpfälzer Comedian und Kabarettist Christian „Chako“ Habekost über seine Arbeit auf der Bühne, wie alles begann und wo noch alles hinführt

Comedian, Kabarettist und früher sogar Klassenkasper - Christian „Chako“ Habekost vereint vieles in einer Person. Der Kurpfälzer aus und mit Passion babbelt was das Zeug hält, ist „Hihgmat“- Dichter im wahrsten Sinne des Wortes und kokettiert ständig mit seinem doch sehr ausgeprägten Dialekt. Nur im Interview, in dem er über seinen Lehrer, Glück oder auch Religion redet, bleibt er im Hochdeutsch. Auch wenn es schwerfällt.

Wo „Chako“ ist, da ist Musik. „Du singsch un du räppsch un bisch doch nur am babble“, sagt er. Christian Habekost ist irgendwie immer präsent, erst kürzlich gastierte er wieder in einer ausverkauften Weinheimer Stadthalle. Zwischendurch holt der gebürtige Mannheimer Luft und hat dabei auch noch Zeit für nette Gespräche.

Chako ist ganz ohne Frage der "Allerärgschd"

05.10.2010 - Mannheimer Morgen - Achim Wirths - de {Aller}Ärgschd

Heddesheim: Gastspiel im Bürgerhaus seit Wochen ausverkauft / Neues Programm ein Totalangriff auf die Lachmuskeln

"Es kann nur einen geben!" Das war in den Kinos der Achtziger der Schotte Connor MacLeod, der "Highlander". Knapp ein Vierteljahrhundert später: Der Inhalt der Aussage hat sich nicht verändert, wohl aber der Protagonist. "Es kann nur einen geben!" - Dieses Attribut wird heute zu Recht Christian "Chako" Habekost zugeordnet, "de Monnemer", "de Kurpälzer", "de Allerärgschd".

Letzteres ist auch der Titel seines aktuellen Programms, mit dem er am vergangenen Freitag im Bürgerhaus den Heddesheimern mehr als zwei Stunden bescherte, die manche als die kürzesten dieses Jahres bezeichneten und allen noch lang in bester Erinnerung bleiben werden. Am Ende der Vorstellung bedankten sie sich stehend applaudierend bei Chako für diesen Abend.

Saal und Empore waren seit Wochen ausverkauft und Ursula Brechtel, Leiterin der veranstaltenden VHS, erzählte, dass die Warteliste über 100 weitere Namen umfasste. Wenn diejenigen, die keine Eintrittskarte mehr ergattern konnten, sich ebenfalls einer sehr speziellen Variante von Masochismus ergeben wollen, sollten sie dies unbedingt nachholen. Da fließen Tränen, da hält der Kater Einzug in die 17 am Lachen beteiligten Gesichtsmuskeln, da hat das Zwerchfell Schwierigkeiten, sich wieder zu entkrampfen, den grauen Zellen wird kein Moment der Erholung gegönnt - mit seinem "Allerärgschd" hat Habekost ein stilvolles Optimum geschaffen, das nahe an das Nonplusultra herankommt.

Der größte Erlebnispark der Welt

15.04.2010 - Mannheimer Morgen - Simone Sohl - Metropolregion

Tourismus: Ein neues Werbevideo mit dem Kabarettisten Christian „Chako“ Habekost soll Besucher in die Kurpfalz locken

Werben für die Kurpfalz: Weinprinzessin Eva-Maria Weisbrodt, Tourismus-Chefin Julienne Matthias-Gund, „Chako“ Habekost und René Pöltl (von links). Bild: Venus
Werben für die Kurpfalz: Weinprinzessin Eva-Maria Weisbrodt, Tourismus-Chefin Julienne Matthias-Gund, „Chako“ Habekost und René Pöltl (von links). Bild: Venus

Deidesheim. Die Kurpfalz - was ist das eigentlich? Der Rest Deutschlands denkt da erst mal an Helmut Kohl und seine Liebe zum Saumagen, vielleicht auch noch an den guten Wein, an Xavier Naidoo und das Heidelberger Schloss. Viel mehr fällt den meisten nicht ein. Bei der Tourismusgemeinschaft Kurpfalz ist man davon überzeugt, dass das kleine Stück Land zwischen Rhein und Neckar, Pfälzerwald und Odenwald viele Schätze zu bieten hat. Ein neues Werbevideo mit Christian "Chako" Habekost soll das unter Beweis stellen. Gestern hat die Tourismusgemeinschaft (TG) das elfminütige Filmchen im Deidesheimer Weingut Reichsrat von Buhl präsentiert.

Auf der Suche nach den gemeinsamen Wurzeln der Kurpfälzer gerate man zwar schnell in historische - oder auch hysterische - Verwicklungen, gibt Mundart-Kabarettist Habekost unumwunden zu. Aber was ist es dann, was die Mannheimer mit den Speyerern, die Weinheimer mit den Meckenheimern verbindet? "Die Sprache", ist Habekost überzeugt, der sich bei seiner Rede ausnahmsweise mal ans Hochdeutsche hielt - zumindest während der ersten vier Sätze. Ja, er wisse, dass sich Monnemerisch nicht genauso anhöre wie etwa das Pfälzisch der Neustadter - aber feine Unterschiede gebe es ja bereits zwischen einem Dorf und dem nächsten. Am Ende zeige der Dialekt der Region nach Ansicht des Sprachwissenschaftlers: "Eigentlich g'here mer zamme!"

Chako ist einfach einer von uns!

29.03.2010 - Schwetzinger Zeitung - Vanessa Schäfer - de {Aller}Ärgschd

In der Rheinhalle: Mundartkabarettist Christian Habekost setzt als „De Allerärgschd“ das i-Tüpfelchen für ein waschechtes Entertainment-Programm

KETSCH. Arg, ärger, „De allerärgschd“ – was Kurpfalzdialektiker Christian Habekost in seinem taufrischen Programm proklamiert (wir berichteten), ist nichts als die „naggische“ Wahrheit. Mit flottem Galopp bringt er in seinem Zwei-Stunden-Comedy-Erlebnis alles auf eine Bühne, was die Menschheit bewegt: Maßnahmen für den Weltfrieden gleichermaßen wie die Duldungsstarre der Bürger im politischen Chaos oder die wünschenswerte „Stille in der Dose“.

Für Trommelfellfransen sorgte er am Freitagabend in der Rheinhalle, wo er auf Einladung der Gemeindebücherei mit seinem kabarettistischen Spagat aus Kurpfälzisch und der Fremdsprache „Hochsprache“ 800 Besucher auf ihren Stühlen fesselte. Was die zu „Chakos“ neuestem Meisterwerk sagen, haben wir zwischen Lachmuskeltraining und Standing Ovations aus ihnen herausgekitzelt: