Tourismus: Ein neues Werbevideo mit dem Kabarettisten Christian „Chako“ Habekost soll Besucher in die Kurpfalz locken
Werben für die Kurpfalz: Weinprinzessin Eva-Maria Weisbrodt, Tourismus-Chefin Julienne Matthias-Gund, „Chako“ Habekost und René Pöltl (von links). Bild: Venus
Deidesheim. Die Kurpfalz - was ist das eigentlich? Der Rest Deutschlands denkt da erst mal an Helmut Kohl und seine Liebe zum Saumagen, vielleicht auch noch an den guten Wein, an Xavier Naidoo und das Heidelberger Schloss. Viel mehr fällt den meisten nicht ein. Bei der Tourismusgemeinschaft Kurpfalz ist man davon überzeugt, dass das kleine Stück Land zwischen Rhein und Neckar, Pfälzerwald und Odenwald viele Schätze zu bieten hat. Ein neues Werbevideo mit Christian "Chako" Habekost soll das unter Beweis stellen. Gestern hat die Tourismusgemeinschaft (TG) das elfminütige Filmchen im Deidesheimer Weingut Reichsrat von Buhl präsentiert.
Auf der Suche nach den gemeinsamen Wurzeln der Kurpfälzer gerate man zwar schnell in historische - oder auch hysterische - Verwicklungen, gibt Mundart-Kabarettist Habekost unumwunden zu. Aber was ist es dann, was die Mannheimer mit den Speyerern, die Weinheimer mit den Meckenheimern verbindet? "Die Sprache", ist Habekost überzeugt, der sich bei seiner Rede ausnahmsweise mal ans Hochdeutsche hielt - zumindest während der ersten vier Sätze. Ja, er wisse, dass sich Monnemerisch nicht genauso anhöre wie etwa das Pfälzisch der Neustadter - aber feine Unterschiede gebe es ja bereits zwischen einem Dorf und dem nächsten. Am Ende zeige der Dialekt der Region nach Ansicht des Sprachwissenschaftlers: "Eigentlich g'here mer zamme!"