Karibik

Nachdem Chako über Jahre hinweg in der Karibik für seine akademischen Vorstrafen recherchierte, wechselte er 1994 die Seiten und stieg eine Zeitlang aktiv ins Caribbean Showbiz ein. Mit dem Lied „Whitey”, das die Erfahrungen europäischer Touristen im karibischen Culture-Clash satirisch-selbstironisch beschreibt, gelang es Christian Habekost ein Engagement bei der grössten Musik-Show von Trinidad & Tobago zu bekommen.

Im Januar 1994 schrieben Christian Habekost und seine Frau Bettina als „Chako & Tina”-Sing/Tanz-Act beim Trinidad Carnival Geschichte. Zum ersten Mal wagte sich ein weisser Europäer im Land des Calypso Calypso zu singen und zum ersten Mal zeigte eine weisse Europäerin, dass nicht nur Einheimische den „wine” (den karibischen „Hüftschwung”) beherrschen.

Nach dem ersten Konzert, das im National Stadium von Port of Spain vor über 15.000 Menschen stattfand und von Fernsehen und Radio landesweit live übertragen wurde, wurden sie quasi über Nacht zu landesweit bekannten und ob ihrer Hautfarbe ziemlich auffälligen Stars.

Das ZDF schickte ein Kamerateam, das einen Beitrag für das heute journal filmte, der am deutschen Rosenmontag ausgestrahlt wurde. Es folgten Auftritte in Nordamerika und Preise bei internationalen Wettbewerben: bei der „Soca Monarchs of the World Competition” in Toronto und beim „International Calypso / Soca Monarch”- Wettbewerb in New York (1994 und 1996).

Auch in den darauf folgenden Jahren verfolgten Chako & Tina ihre ungewöhnliche Calypso-Karriere weiter. 1996 wurde für die ARD ein halbstündiges Dokumentarfilm-Feature gedreht („Teleglobus”).

Platten-, CD-Veröffentlichungen in Trinidad

  • 1994 Whitey / Jump Up & Wine
  • 1995 Wild Meat / Message From The Underground
  • 1996 Jagabat / Fete Cya Done
  • 1998 Spinderella