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Ludwigshafen am Rhein - Die allerärgschd

19.10.2010 - Chako - Blog

Aus Anlass meines Auftrittes im Ludwigshafener Pfalzbau am 30.10.2010, eine Ode an die Hafenstadt des Ludwig

Wie läuft das in der Metropolregion Rhein-Neckar?
Nach Heidelberg will jeder – zum Gugge.
Nach Mannem geht jeder – zum Shoppe.
An die Weinstraße fährt jeder – zum Schoppe trinke.
Und Ludwigshafen?
- Da muss jeder durch. Und des aa noch owwedrüwwer.

Aber: LU geht auch annerschder.

Sommerloch (2): Chakos Projekte

01.09.2010 - Chako - Blog

Sommerlöcher sind heutzutage so weit verbreitet, überall reden die Leute drüber.
O-Ton Fitness-Studio: "Un? Wie war's im Loch?"

Jetzt, wo ichs aufschreibe, bin ich mir zwar gar nicht mehr sicher, ob sich die Frage überhaupt aufs Sommerloch bezog. Aber egal.
Chako jedenfalls ist gut durchs Sommerloch gekommen.
Nachdem ich die WM-Zeit damit verbracht habe, etwas Gutes für die Menschheit und Entwicklungshilfe zu tun - ich war drei Wochen bei den Griechen und habe gaaanz viel Geld ausgegeben - habe ich die Zeit der nicht ganz so zahlreichen Auftritte genutzt und zwei Projekte voran getrieben.

Sommerloch (1): Der Sommer und seine Löcher

24.08.2010 - Chako - Blog

Der mau-laue Sommer ist bald rum. Hier in meinem Wohnort fiebern alle dem heissen Herbst entgegen. Das größte Weinfest der Welt wirft seine Hitzewallungen voraus. Originalzitat aus dem Fitness-Studio (da wo ich vorgebe zu trainieren, in Wirklichkeit aber hauptsächlich retschertschiere… ): "Un? Hoschd schunn Worschdmarkt-Fieber?"

Bleibt die Frage: was brachte uns dieser Sommer? Ausser der Erkenntnis, dass klimatisch alles irgendwie durcheinander ist. Die Toskana ist zwar die Pfalz Italiens, aber was ist, wenn das gute Wetter woanders hingezogen ist. Originalzitat Fitness-Studio: "Mir warn in Idalje. Zwee Woche schleschdes Wedder ghabt. Wär'mer mol liewer nooch Moskau. … Ja klar, brennt's do üwwerrall. Awwer Wasser hen die jo genug."

Jetzt werdd gspart!

09.06.2010 - Chako - Blog

Jetzt gehts uns alle an de Krage.

Deutschland spart an oder ein:

  • Bundespräsidenten (versteh einer, warum man für Heul-doch-Köhler überhaupt Ersatz braucht)
  • Fußballstars (das erledigen Berliner Ghettokinder, die jetzt für Ghana spielen)
  • mediterranes Lebensgefühl (trotz aller Buddhas, Latte-Macchiato-Mamas und Cabrios - wenn die Sonne halt net scheint, is nix mit Italia an de Blaue Adria)
  • sozialer Frieden (wer nackisch is, dem leert man gern die Taschen)

Egal!

Jeder muss jetz bissel was abgeben. Also jeder, der nix hat - oder zumindest nicht so viel.
Und die anderen? Schreiben Blogs.

Was hätte man nicht alles für Kürzungsmöglichkeiten gehabt:

  • das Berliner Preußenschloss ganz streichen
  • die Bundeswehr raus aus Afghanistan und ab nach Polen zum Sandsäcke-Schleppen. Da hat sie Erfahrung, braucht keine Amis zum Bombardieren zu rufen und die Politiker müssen zum "Das Vaterland dankt euch"-Redenschwingen nicht immer so lange fliegen.

... unendliche Möglichkeiten ...

Und die beste: fast eine halbe Milliarde einsparen bei den Gehältern, die der Staat für die Kirchen zahlt. Man soll's nicht glauben: seit einer Vereinbarung aus dem Jahr 1803 (!) zahlt der Staat die Gehälter für Bischöfe, Vikare, Priester usw. (SPON: Staat zahlt 442 Millionen Euro für Kirchengehälter)

Die Toskana ist die Pfalz Italiens oder so

17.05.2010 - Chako - Blog

Seit Jahren sammle ich als regional verwurzelter und engagierter Kabarettist Artikel über meine kur/pfälzische High-mat - aus Leiden(!)schaft. Denn oft wird in den kreischensten Klischees über diese Region berichtet (siehe dazu auch meinen Blog vom 4.5.2010 "Die Kur- und Pfalz is so (kli)schee").
Ja genau: Klischee!
Jetzt ist es wieder passiert.
Auf Spiegel Online ist ein Bericht über das "Weinland Pfalz" mit dem Titel "Frechheiten im Designer-Look" erschienen (http://www.spiegel.de/reise/deutschland/0,1518,694112,00.html). Darin präsentiert der Autor Beschreibungen von Weinbergen, die völlig überraschenderweise keine "unberührte Natur" darstellen, sondern frecherweise nebeneinander stehen und in Reihen und dann auch noch neben einer Straße stehen. Daraus folgt das Fazit des kundigen Reiseberichterstatters:  
"Besonders reizvoll ist das nicht. Und doch bezeichnet sich dieses Gebiet in der Pfalz als Ferienregion. "

 
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Kommentare an: blog (at) chako.de

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